Beiträge verschlagwortet mit Menschheitsgeschichte


Träumen als Provokation der Einen Idee

Wir alle müssen aufwachen. Eine Zeit lang waren es wir, die indigenen Völker, die bedroht waren von der Auslöschung unserer Lebensgrundlagen. Heute steht uns allen bevor, dass die Erde unser Verlangen nicht weiter erträgt.

«Ideias para adiar o fim do mundo»

Nachwort von Eduardo Voveiros de Castro zu Ailton Krenaks kurzem und unprätenziösem Buch «Ideen, wie man das Ende der Welt aufschieben könnte».

Der Wald ein heilsamer Raum der Möglichkeiten

Da kommt mir ein Lied aus unserer Tradition in den Sinn: «vermelho e a cor do sangue do meu pai e verde a cor das matas …»

Für Ogum

In vielen Geschichten wird auch eine unbekannte Seite von Ogum deutlich. Ogum ist aufmerksam und reicht Hände, er holt sich Hilfe, wenn er es braucht, er hilft, wenn er es kann. Kraftvoll und fürsorglich. Ogunhê, meu Pai.

In the orchestra of the ancestors

... so dass dem Raum sein Rauschen abhandengekommen ist. Es beschäftigt mich, welchen Klangkörper, welches Gedächtnis und welche Beziehung wir uns nehmen, wenn wir beispielsweise die Bergbäche verstummen lassen.

Com tres dias de nascido

Com tres dias de nascido, minha mãe me abençoou, me soltou na mata virgem, senhor Oxossi me criou. Mit nur drei Tagen hat meine Mutter mich gesegnet und in den Wald gebracht. Dort hat sie mich frei gelassen, Oxossi hat mich aufgezogen.

Das mit dem Heiligen ist so eine Sache

Das Heilige entzieht sich dem Logischen, mit Vernunft ist ihm nicht beizukommen. Wir Menschen sind für das Heilige empfänglich. Und das hat vorderhand nichts mit Religion(en) zu tun...