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Die Musik in den Giras

Wie unterscheidet sich sakrale Musik von profaner? Ein Sufi-Musiker würde diese Frage ganz einfach beantworten: Er spiele nicht für die Menschen, sondern nur für Gott.

In der Terra Sagrada ist das etwas anders, hier dient die Musik den Göttern und den Menschen – und vielem mehr.
Die Musik erzeugt mit Trommel, Glocke, Ganza und Gesang eine bestimmte Stimmung. Diese kann in jeder Gira wieder eine andere sein, sie ergibt sich aus dem Zusammenspiel der arbeitenden Entitäten, der Zusammensetzung der Gäste und den Intuitionen der Musiker.
Die Musik unterstützt die Kekerês und die Hauptentität in der Lenkung des Rituals. Mit der Musik werden die gewünschten Kräfte gerufen (und auch wieder verabschiedet). Wenn die Gäste die Entitäten besuchen, dient die Musik auch dazu, durch den Klangteppich einen Intim- und Schutzraum zu schaffen. Eine wichtige Funktion der Trommel ist auch die Ableitung von negativen Energien.

Und wie bei den Sufis ist die sakrale Musik von Terra Sagrada auch dazu da, die göttlichen Kräfte zu ehren und zu würdigen.

Koordination und Leitung sakrale Musik: Hans-Peter Hufenus, Alabê
 

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